QNAP Turbo NAS Software User Manual

Netzwerk

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Rufen Sie zum Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen Ihres NAS „Systemsteuerung“ > „Systemeinstellungen“ > „Netzwerk“ auf.

 

TCP/IP

 

(i) IP-Adresse

Auf dieser Seite können Sie TCT/IP-Einstellungen, DNS-Server und Standard-Gateway des NAS konfigurieren. Klicken Sie zum Bearbeiten der Netzwerkeinstellungen (inklusive „Netzwerkparameter“, „Erweiterte Optionen“ und „DHCP-Server“) auf die „Bearbeiten“-Schaltfläche neben einer Schnittstelle unter „Bearbeiten“. „Netzwerkparameter“, „Erweiterte Optionen“ und „DHCP-Server“) auf die „Bearbeiten“-Schaltfläche neben einer Schnittstelle unter „Bearbeiten“. .Bei einem NAS mit zwei LAN-Ports können Sie beide Netzwerkschnittstellen mit zwei verschiedenen Switches verbinden und die TCP/IP-Einstellungen konfigurieren. Der NAS bezieht zwei IP-Adressen, die Zugriff von zwei verschiedenen Subnetzes erlauben. Dies wird auch Multi-IP-Einstellung* genannt. Wenn Sie den Finder zur Erkennung der NAS-IP nutzen, wird die IP von Ethernet 1 nur in LAN 1 und die IP von Ethernet 2 nur in LAN 2 angezeigt. Beachten Sie zur Nutzung des Port-Trunking-Modus bei zwei LAN-Verbindungen Abschnitt (iii).

* TS-110, TS-119, TS-210, TS-219, TS-219P, TS-119P+, TS-219P+, TS-112 und TS-212 bieten nur einen Giga-LAN-Port; daher unterstützen Sie Dual-LAN-Konfiguration oder Port-Trunking nicht.

 

Netzwerkparameter

Konfigurieren Sie im Netzwerkparameter-Register auf der TCP/IP-Eigenschaften-Seite folgende Einstellungen:

Netzwerkgeschwindigkeit: Wählen Sie die Netzwerkübertragungsrate entsprechend der Netzwerkumgebung, mit der der NAS verbunden ist. Wählen Sie Auto-Negotiation und der NAS passt die Übertragungsrate automatisch an.
IP-Adresseinstellungen automatisch über DHCP beziehen: Falls das Netzwerk DHCP unterstützt, wählen Sie diese Option und der NAS bezieht IP-Adresse und Netzwerkeinstellungen automatisch.
Statische IP-Adresse verwenden: Geben Sie zur Nutzung einer statischen IP-Adresse zur Netzwerkverbindung IP-Adresse, Subnetzmaske und Standard-Gateway ein.
Jumbo Frame: Diese Funktion wird von TS-509 Pro, TS-809 Pro und TS-809U-RP nicht unterstützt. „Jumbo Frames“ meint Ethernet-Frames mit einer Länge von mehr als 1500 Bytes. Sie dienen der Steigerung des Ethernet-Netzwerkdurchsatzes und reduzieren die CPU-Auslastung bei Übertragung großer Dateien, da sie effizientere Ladegeschwindigkeiten pro Paket ermöglichen. Maximum Transmission Unit (MTU) meint die Größe (in Bytes) des größten Pakets, das ein bestimmter Layer eines Kommunikationsprotokolls übertragen kann. Der NAS nutzt Standard-Ethernet-Frames: Standardmäßig 1500 Bytes. Falls die Netzwerkgeräte Jumbo Frame-Einstellung unterstützen, wählen Sie den für die Netzwerkumgebung geeigneten MTU-Wert. Der NAS unterstützt 4074, 7418 und 9000 Bytes bei MTU.

 

Hinweis:

Die Jumbo Frame-Einstellung ist nur in Gigabit-Netzwerkumgebungen gültig. An allen verbundenen Netzwerkgeräten muss Jumbo Frame aktiviert sein; sie alle müssen denselben MTU-Wert verwenden.
Jumbo Frames werden nicht von allen Turbo NAS-Modellen unterstützt. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Seite mit Softwarespezifikationen auf der QNAP-Webseite.

 

Erweiterte Optionen

Ein virtuelles LAN (VLAN) ist eine Gruppe von Hosts, die miteinander kommunizieren, als ob sie mit derselben Broadcast-Domain verbunden wären, obwohl sie sich an unterschiedlichen Standorten befinden. Sie können den NAS mit einem VLAN verbinden und den NAS als Sicherungsspeicher anderer Geräte in demselben VLAN konfigurieren.

 

Um den NAS mit einem VLAN zu verbinden, wählen Sie „VLAN aktivieren“ und geben die VLAN-ID (einen Wert zwischen 0 und 4094) ein. Bitte bewahren Sie Ihre VLAN-ID sicher auf und prüfen, ob sich Ihre Client-Geräte mit dem VLAN verbinden können. Wenn Sie die VLAN-ID vergessen und sich nicht mit dem NAS verbinden können, müssen Sie die Reset-Taste des NAS drücken, um die Netzwerkeinstellungen zurückzusetzen. Nach dem Zurücksetzen des NAS ist die VLAN-Funktion deaktiviert. Wenn Ihr NAS zwei Gigabit-LAN-Ports unterstützt und nur eine Netzwerkschnittstelle zur Aktivierung von VLAN konfiguriert ist, müssen Sie den NAS möglicherweise auch über die andere Netzwerkschnittstelle verbinden.

 

Hinweis: Die VLAN-Funktion wird nur von NAS-Modellen auf Intel-Basis unterstützt. Einzelheiten finden Sie unter http://www.qnap.com.

 

DHCP-Server

Ein DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) weist den Clients in einem Netzwerk IP-Adressen zu. Wählen Sie „DHCP-Server aktivieren“, um den NAS als DHCP-Server einzurichten, falls im lokalen Netzwerk, in dem sich der NAS befindet, keiner vorhanden ist.

 

Hinweis:

Aktivieren Sie die DHCP-Serverfunktion nicht, wenn ein DHCP-Server im lokalen Netzwerk vorhanden ist. Andernfalls können IP-Adresskonflikte oder Netzwerkzugriffsfehler auftreten.
Die DHCP-Serveroption steht nur für Ethernet 1 zur Verfügung, wenn beide LAN-Ports eines NAS mit zwei LAN-Anschlüssen mit dem Netzwerk verbunden und mit unabhängigen IP-Einstellungen konfiguriert sind.

 

Start-IP, End-IP, Haltezeit: Legen Sie den Bereich der IP-Adressen, die vom NAS an DHCP-Clients vergeben werden, und die Haltezeit fest. Die Haltezeit bezieht sich auf die Dauer, für die eine IP-Adresse an die Clients vergeben wird. Während dieser Zeit bleibt die IP-Adresse für den zugewiesenen Client reserviert. Nach Ablauf der Haltezeit kann die IP einem anderen Client zugeordnet werden.
WINS-Server (optional): WINS (Windows Internet Naming Service) löst Windows-Netzwerkcomputernamen (NetBIOS-Namen) in IP-Adressen auf, was es Windows-Computern in einem Netzwerk ermöglicht, einander problemlos zu finden und miteinander zu kommunizieren. Geben Sie, falls verfügbar, die IP-Adresse des WINS-Server im Netzwerk an.
DNS-Suffix (optional): Das DNS-Suffix wird zur Auflösung nicht qualifizierter oder unvollständiger Hostnamen verwendet.
TFTP-Server & Boot-Datei (optional): Der NAS unterstützt PXE-basiertes Starten von Netzwerkgeräten. Geben Sie die IP-Adresse des TFTP-Servers und die Boot-Datei an (einschließlich Verzeichnis auf dem TFTP-Server und Dateiname). Geben Sie zum Fernstarten von Geräten die öffentliche IP-Adresse des TFTP-Servers an.

 

(ii) DNS-Server

Ein DNS- (Domain Name Service) Server übersetzt zwischen einem Domain-Namen (wie google.com) und einer IP-Adresse (74.125.31.105). Konfigurieren Sie den NAS so, dass er automatisch eine DNS-Serveradresse bezieht, oder geben Sie die IP-Adresse eines DNS-Servers an.

Primärer DNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des primären DNS-Servers ein.
Sekundärer DNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des sekundären DNS-Servers ein.

 

Hinweis:

Bitte erkundigen Sie sich beim Internetanbieter oder Netzwerkadministrator nach der IP-Adresse des primären und sekundären DNS-Servers. Wenn der NAS die Rolle als Terminal übernimmt und unabhängige Verbindungen durchführen muss, z. B. BT-Downloads, geben Sie mindestens eine DNS-Server-IP für eine geeignete URL-Verbindung ein. Andernfalls kann diese Funktion nicht richtig funktionieren.
Falls Sie die IP-Adresse per DHCP beziehen, müssen Sie primären und sekundären DNS-Server nicht konfigurieren. Geben Sie in diesem Fall „0.0.0.0“ ein.

 

(iii) Standard-Gateway

Wählen Sie die zu verwendenden Gateway-Einstellungen, falls beide LAN-Ports mit dem Netzwerk verbunden wurden (nur bei NAS-Modellen mit zwei LAN-Ports).

 

(iv) Port-Trunking

Nur bei NAS-Modellen mit zwei oder mehr LAN-Ports zutreffend. Der NAS unterstutzt Port-Trunking, wodurch zur Erhöhung der Bandbreite und zur Bereitstellung von Lastausgleich und Fehlertoleranz (auch als Ausfallschutz bekannt) zwei Ethernet-Schnittstellen in einer kombiniert werden. Lastausgleich ist eine Funktion, die die Arbeitslast zur Erhöhung der Redundanz gleichmäßig zwischen zwei Ethernet-Schnittstellen verteilt. Ausfallschutz ist die Fähigkeit, zu einer Bereitschaftsnetzwerkschnittstelle (auch Slave-Schnittstelle genannt) umzuschalten, wenn die primäre Netzwerkschnittstelle (auch Master-Schnittstelle genannt) keine Hochverfügbarkeit gewährleisten kann.

 

Stellen Sie zum Einsatz von Port-Trunking am NAS sicher, dass mindestens zwei LAN-Ports des NAS mit demselben Switch verbunden und die Einstellungen wie in den Abschnitten (i) und (ii) beschrieben konfiguriert sind.

Befolgen Sie die nachstehenden Schritte zur Konfiguration des Port-Trunking am NAS:

1.Klicken Sie auf „Port-Trunking“.
2.Wählen Sie die Netzwerkschnittstellen für eine Trunking-Gruppe (Ethernet 1+2, Ethernet 3+4, Ethernet 5+6 oder Ethernet 7+8). Wählen Sie einen Port-Trunking-Modus aus dem Auswahlmenü. Sie Standardoption ist Aktive Sicherung (Ausfallsicherung).
3.Wählen Sie die zu verwendende Port-Trunking-Gruppe. Klicken Sie auf „Übernehmen“.
4.Klicken Sie zum Verbinden mit der Anmeldeseite „hier“.
5.Rufen Sie „Systemsteuerung“ > „Systemeinstellungen“ > „Netzwerk“ > „TCP/IP“ auf.
6.Klicken Sie zum Bearbeiten der Netzwerkeinstellungen auf die „Bearbeiten“-Schaltfläche unter „Bearbeiten“.

 

Hinweis:

Stellen Sie sicher, dass die Ethernet-Schnittstellen mit dem richtigen Switch verbunden sind und der Switch auf die Unterstützung des am NAS ausgewählten Port-Trunking-Modus eingestellt ist.
Portbündelung ist nur bei NAS-Modellen mit zwei oder mehr LAN-Ports verfügbar.

 

Die am NAS verfügbaren Port-Trunking-Optionen:

Feld

Beschreibung

Erforderlicher Switch

Lastausgleich-RR (Round-Robin)

Der Round-Robin-Modus eignet sich zum allgemeinen Lastausgleich zwischen zwei Ethernet-Schnittstellen. Dieser Modus überträgt Pakete der Reihe nach vom ersten verfügbaren Slave zum letzten. Lastausgleich-rr bietet Lastausgleich und Fehlertoleranz.

Unterstützt statisches Trunking. Stellen Sie sicher, dass das statische Trunking am Switch aktiviert ist.

Aktive Sicherung

Aktive Sicherung nutzt nur eine Ethernet-Schnittstelle. Sie schaltet auf die zweite Ethernet-Schnittstelle um, falls die erste Ethernet-Schnittstelle nicht richtig funktioniert. Nur eine Schnittstelle im Verbund ist aktiv. Die MAC-Adresse des Verbundes ist zur Vermeidung von Zuordnungsproblemen des Switch nur extern an einem Port (Netzwerkadapter) sichtbar. Der aktive Sicherungsmodus bietet Fehlertoleranz.

Herkömmliche Switches

Lastausgleich-XOR

Lastausgleich-XOR gleicht Datenverkehr durch Aufteilung der ausgehenden Pakete zwischen den Ethernet-Schnittstellen aus, verwendet dazu nach Möglichkeit dieselbe für jedes spezifische Ziel. Es überträgt basierend auf der ausgewählten Übertragungs-Hash-Richtlinie. Die Standardrichtlinie ist ein einfaches Slave-Zählverfahren auf Ebene 2, wenn die MAC-Adresse der Quelle mit der MAC-Adresse des Ziels verbunden ist. Alternative Übertragungsrichtlinien können über die Option xmit_hash_policy ausgewählt werden. Der Lastausgleich-XOR-Modus bietet Lastausgleich und Fehlertoleranz.

Unterstützt statisches Trunking. Stellen Sie sicher, dass das statische Trunking am Switch aktiviert ist.

Rundruf

Rundruf sendet Datenverkehr an beide Netzwerkschnittstellen. Dieser Modus bietet Fehlertoleranz.

Unterstützt statisches Trunking. Stellen Sie sicher, dass das statische Trunking am Switch aktiviert ist.

IEEE 802.3ad (dynamische Link Aggregation)

Die dynamische Link Aggregation nutzt einen komplexen Algorithmus zur Anhäufung von Adaptern nach Geschwindigkeit und Duplexeinstellungen. Sie nutzt alle Slaves im aktiven Aggregator entsprechend der 802.3ad-Spezifikation. Der Modus dynamische Link Aggregation bietet Lastausgleich und Fehlertoleranz, setzt jedoch voraus, dass ein Switch mit IEEE 802.3ad-Unterstützung (mit LACP-Modus) richtig konfiguriert wird.

Unterstützt 802.3ad LACP

Lastausgleich-TLB (Adaptive Transmit Load Balancing)

Lastausgleich-TLB nutzt eine Kanalbündelung, die keinen besonderen Switch erfordert. Der ausgehende Datenverkehr wird entsprechend der aktuellen Last der einzelnen Ethernet-Schnittstellen verteilt (relativ zur Geschwindigkeit berechnet). Eingehender Datenverkehr wird von der aktuellen Ethernet-Schnittstelle empfangen. Falls die empfangende Ethernet-Schnittstelle ausfällt, übernimmt ein anderer Slave die MAC-Adresse des ausgefallenen empfangenden Slaves. Der Lastausgleich-TLB-Modus bietet Lastausgleich und Fehlertoleranz.

Herkömmliche Switches

Lastausgleich-ALB (Adaptive Load Balancing)

Lastausgleich-ALB ist Lastausgleich-TLB ähnlich, versucht jedoch auch, eingehenden (Empfangslastausgleich) für IPv4-Datenverkehr neu zu verteilen. Diese Einrichtung erfordert keine spezielle Switch-Unterstützung oder -Konfiguration. Der Empfangslastausgleich wird durch die vom lokalen System beim Ausgang versendete ARP-Negotiation erzielt und überschreibt die Hardwareadresse der Quelle mit der einzigartigen Hardwareadresse einer der Ethernet-Schnittstellen im Verbund, sodass verschiedene Peers verschiedene Hardwareadressen für den Server verwenden. Dieser Modus bietet Lastausgleich und Fehlertoleranz.

Herkömmliche Switches

 

WLAN

 

Um den NAS mit einem WLAN-Netzwerk zu verbinden, stecken Sie ein Drahtlosmodul in einen USB-Port des NAS. Der NAS erkennt eine Liste drahtloser Zugangspunkte. Sie können den NAS auf zwei verschiedene Weisen mit dem WLAN-Netzwerk verbinden.

 

Hinweis:

Die Leistung der drahtlosen Verbindung hängt von zahlreichen Faktoren ab, z. B. dem Adaptermodell, der Leistung des USB-Adapters und der Netzwerkumgebung. Für eine bessere Verbindungsleistung wird die Verwendung einer Kabelverbindung empfohlen.
Das System unterstützt immer nur einen USB-WLAN-Dongle.
Für eine Liste kompatibler USB-Wi-Fi-Dongles rufen Sie http://www.qnap.com/compatibility auf und wählen Sie „USB Wi-Fi“.

 

Methode 1: Mit einem bestehenden WLAN-Netzwerk verbinden:

Eine Liste von WLAN-Zugangspunkte mit der jeweiligen Signalstärke erscheint im Bereich „WLAN-Netzwerkverbindung“.

Symbole / Optionen

Name

Beschreibung

Erneut suchen

Erneut suchen

Nach WLAN-Netzwerken in der Nähe suchen.

Gesichertes Netzwerk

Dieses Symbol zeigt an, dass für das WLAN-Netzwerk ein Netzwerkschlüssel erforderlich ist; Sie müssen den Schlüssel eingeben, um sich mit dem Netzwerk zu verbinden.

Verbinden

Dient dem Verbinden mit dem WLAN-Netzwerk. Falls ein Sicherheitsschlüssel erforderlich ist, werden Sie dazu aufgefordert, ihn einzugeben.

Bearbeiten

Dient dem Bearbeiten der Verbindungsinformationen. Sie können auch entscheiden, sich automatisch mit dem WLAN-Netzwerk zu verbinden, wenn es in Reichweite ist.

Trennen

Dient dem Trennen vom WLAN-Netzwerk.

Entfernen

Dient dazu, das Profil des WLAN-Netzwerks aus dem Bereich zu löschen.

Alle anzeigen

Alle anzeigen

Wählen Sie diese Option, um alle verfügbaren WLAN-Netzwerke anzuzeigen. Wird diese Option nicht markiert, werden nur die konfigurierten Netzwerkprofile angezeigt.

 

Klicken Sie zur Suche nach WLAN-Netzwerken in der Reichweite auf „Erneut suchen“. Wählen Sie ein WLAN-Netzwerk, mit dem Sie sich verbinden möchten, und dann auf „Verbinden“. Geben Sie den Sicherheitsschlüssel ein, falls es sich um ein Netzwerk mit aktiviertem Sicherheitsschlüssel handelt. Klicken Sie auf „Weiter“; daraufhin versucht der NAS, sich mit dem drahtlosen Netzwerk zu verbinden. Sie können den Status der konfigurierten Netzwerkprofile einsehen.

Mitteilung

Beschreibung

Verbunden

Der NAS ist gegenwärtig mit dem WLAN-Netzwerk verbunden.

Verbindungsaufbau

Der NAS versucht gerade, sich mit dem WLAN-Netzwerk zu verbinden.

Außerhalb der Reichweite oder versteckte SSID

Das drahtlose Signal steht nicht zur Verfügung oder die SSID wird nicht übertragen.

IP konnte nicht abgerufen werden

Der NAS ist mit dem WLAN-Netzwerk verbunden, konnte aber keine IP-Adresse vom DHCP-Server erhalten. Bitte prüfen Sie Ihre Router-Einstellungen.

Zuordnung fehlgeschlagen

Der NAS kann sich nicht mit dem WLAN-Netzwerk verbinden. Bitte prüfen Sie Ihre Router-Einstellungen.

Falscher Schlüssel

Der eingegebene Sicherheitsschlüssel ist falsch.

Automatisch verbinden

Es wird eine automatische Verbindung zum WLAN-Netzwerk hergestellt, wenn es sich in Reichweite befindet.

Die Funktion zum automatischen Verbindungsaufbau wird nicht unterstützt, wenn die SSID des WLAN-Netzwerks nicht übertragen wird.

 

Methode 2: Manuell mit einem WLAN-Netzwerk verbinden:

Um sich manuell mit einem WLAN-Netzwerk zu verbinden, das seine SSID (den Netzwerknamen) nicht sendet, klicken Sie auf „Mit einem WLAN-Netzwerk verbinden“.

 

Sie können sich wahlweise mit einem Ad-hoc-Netzwerk verbinden, innerhalb dessen Sie eine Verbindung zu drahtlosen Geräten herstellen können, ohne einen Zugangspunkt zu benötigen. Zur Einrichtung führen Sie bitte die folgenden Schritte aus:

1.Geben Sie den Netzwerknamen (SSID) des drahtlosen Netzwerks ein und wählen den Sicherheitstyp.
oKeine Authentifizierung (Offen): Es wird kein Sicherheitsschlüssel benötigt.
oWEP: Geben Sie bis zu 4 WEP-Schlüssel ein und wählen einen Schlüssel, der zur Authentifizierung verwendet werden soll.
oWPA-Personal: Wählen Sie den Verschlüsselungstyp AES oder TKIP und geben den Verschlüsselungscode ein.
oWPA2-Personal: Geben Sie einen Sicherheitsschlüssel ein.
2.Geben Sie den Sicherheitsschlüssel ein.
3.Klicken Sie auf „Fertigstellen“, wenn der NAS das WLAN-Netzwerk hinzugefügt hat.
4.Klicken Sie zum Bearbeiten der IP-Adresseinstellungen auf „Bearbeiten“. Sie können wählen, ob eine IP-Adresse automatisch per DHCP bezogen oder eine feste IP-Adresse konfiguriert werden soll.

 

Wenn die WLAN-Verbindung die einzige Verbindung zwischen Ihrem NAS und dem Router/Zugangspunkt darstellt, müssen Sie auf der Seite „Netzwerk“ > „TCP/IP“ „WLAN1“ als Standard-Gateway auswählen. Anderenfalls kann sich der NAS nicht mit dem Internet verbinden oder mit einem anderen Netzwerk kommunizieren.

 

Hinweis:

Der WEP-Schlüssel muss exakt 5 oder 13 ASCII-Zeichen bzw. 10 oder 26 Hexadezimalzeichen (0 bis 9 und A bis F) umfassen.
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich mit einem verschlüsselten drahtlosen Netzwerk zu verbinden, prüfen Sie die Einstellungen Ihres drahtlosen Routers/Zugangspunktes und ändern die Übertragungsrate von „Nur N“ auf „B/G/N gemischt“ oder ähnliche Einstellungen.
Nutzer von Windows 7 mit WAP2-Verschlüsselung können keine Ad-hoc-Verbindung mit dem NAS herstellen. Bitte wechseln Sie unter Windows 7 zur WEP-Verschlüsselung.
Zum Aufbau von Ad-hoc-Verbindungen müssen Sie der WLAN-Schnittstelle eine feste IP-Adresse zuweisen.

 

IPv6

 

Der NAS unterstützt IPv6-Konnektivität mit „zustandslosen“ Adresskonfigurationen und RADVD (Router Advertisement Daemon) für IPv6, RFC 2461, damit Hosts in demselben Subnetz automatisch IPv6-Adressen vom NAS beziehen können. Folgende NAS-Dienste unterstützen IPv6:

CIFS/SMB
AFP
NFS
FTP
iSCSI
Webserver
QTS-Desktop
RTRR
SSH
Qsync für Windows
NetBak Replicator

 

Markieren Sie zur Nutzung dieser Funktion die Option „IPv6 aktivieren“ und klicken auf „Übernehmen“. Der NAS startet neu. Melden Sie sich nach dem Neustart des Systems erneut an der IPv6-Seite an. Es werden die Einstellungen der IPv6-Schnittstelle angezeigt.  Klicken Sie zum Bearbeiten der Einstellungen auf „Bearbeiten“:

Automatische IPv6-Konfiguration: Wenn Sie einen IPv6-aktiven Router im Netzwerk haben, wählen Sie diese Option, damit der NAS die IPv6-Adresse und die Konfiguration automatisch beziehen kann.
Statische IP-Adresse verwenden: Um eine statische IP-Adresse zu verwenden, geben Sie die IP-Adresse (z. B. 2001:bc95:1234:5678), die Präfixlänge (z. B. 64) und die Gateway-Adresse für den NAS ein. Informationen zu Präfix und Präfixlänge erhalten Sie bei Ihrem Internetanbieter.
oRouter Advertisement Daemon (radvd) aktivieren: Um den NAS als IPv6-Host zu konfigurieren und IPv6-Adressen an lokale Clients, welche IPv6 unterstützen, zu verteilen, aktivieren Sie diese Option und geben Präfix und Präfixlänge ein.
IPv6-DNS-Server: Geben Sie den bevorzugten DNS-Server in das obere Feld und den alternativen DNS-Server in das untere Feld ein. Erfragen Sie diese Daten bei Ihrem Internetanbieter oder Netzwerkadministrator. Falls die automatische IPv6-Konfiguration ausgewählt ist, belassen Sie das Feld bei „::“.

 

Dienstbindung

 

Standardmäßig laufen die NAS-Dienste auf allen verfügbaren Netzwerkschnittstellen. Aktivieren Sie die Dienstbindung, um die Dienste an eine oder mehrere bestimmte Netzwerkschnittstellen (verkabelt oder kabellos) zu binden. Die verfügbaren Netzwerkschnittstellen des NAS werden angezeigt. Standardmäßig laufen alle NAS-Dienste auf allen Netzwerkschnittstellen. Wählen Sie zumindest eine Netzwerkschnittstelle aus, an die jeder Dienst gebunden werden soll. Klicken Sie abschließend auf „Übernehmen“. Benutzer können danach nur über die angegebene(n) Netzwerkschnittstelle(n) eine Verbindung zu den Diensten herstellen. Können die Einstellungen nicht übernommen werden, klicken Sie bitte auf „Aktualisieren“, um die aktuellen Netzwerkschnittstellen des NAS aufzulisten, und konfigurieren die Dienstbindung anschließend erneut.

 

Hinweis:

Die Dienstbindungsfunktion steht nur für NAS mit mehr als einer Netzwerkschnittstelle (verkabelt und kabellos) zur Verfügung.
Nach Übernahme der Dienstbindungseinstellungen bleiben Verbindungen von aktuellen Online-Benutzern aufrecht, auch wenn deren Verbindungen zu den Diensten nicht über die angegebene(n) Netzwerkschnittstelle(n) hergestellt wurden. Die angegebene(n) Netzwerkschnittstelle(n) wird/werden für die nächste Verbindungsherstellung verwendet.

 

Proxy

 

Geben Sie die Proxy-Servereinstellungen ein, damit der NAS zur Echtzeit-Firmware-Aktualisierung, zur Aktualisierung von Virendefinitionen und zum Herunterladen von App-Erweiterungen über einen Proxy-Server auf das Internet zugreifen kann.

 

DDNS-Dienst

 

Damit extern über einen Domain-Namen anstatt einer dynamischen IP-Adresse auf den NAS zugegriffen werden kann, aktivieren Sie den DDNS-Dienst.

Der NAS unterstützt die folgenden DDNS-Anbieter: http://www.dyndns.com, http://update.ods.org, http://www.dhs.org, http://www.dyns.cx, http://www.3322.org, http://www.no-ip.com, Selfhost.de.

 

Hinweis: Einige oben aufgelisteten DDNS-Dienste sind nicht kostenlos.

 

Zusätzliche Referenz:

 


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